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Konsumwende: Globale Stoffströme, Biodiversität und Ökosystemleistungen

In Deutschland werden heute so viele und so unterschiedliche Güter und Dienstleitungen wie nie zuvor konsumiert. Die damit verbundenen Stoffströme sind in Statistiken z.T. recht differenziert erfasst und in vielen wissenschaftlichen Studien mit unterschiedlichen Zielsetzungen untersucht. Dennoch finden sich über die Auswirkungen dieser Stoffströme auf die Umwelt außerhalb Deutschlands bislang nur wenige quantifizierende Bewertungen. Vor allem die Folgen für Biodiversität und Ökosystemleistungen werden zumeist außer Betracht gelassen. Das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) beauftragte Projekt „Konsumwende“ soll zum Schließen dieser Lücke beitragen. Der Fokus lag auf den Ländern des globalen Südens, wo zunächst alle größeren Import-Stoffströme von agrarischer und forstlicher Biomasse sowie von mineralischen und fossilen Rohstoffen betrachtet wurden. In Form eines „Ampelsystems“ wurden die Auswirkungen für die jeweiligen Stoffströme bewertet. Drei Fallstudien, nämlich zu Soja, Baumwolle und Lithium, nahmen lokale Auswirkungen auf Biodiversität und Ökosystemleistungen näher unter die Lupe. Die Ergebnisse sind in der gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) erstellten Broschüre zum Projekt zusammengefasst.

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